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Gleich hinter San Sebastian haben wir die Autobahn verlassen. Von Anfang an bin ich begeistert von der gut ausgebauten Küstenstrasse. Die Berge fallen senkrecht ins Meer, nur die Strasse wurde dem Fels abgerungen. Hinter jeder Kurve bietet sich eine neue atemberaubend schöne Aussicht. Eine abwechslungsreichere Strecke kenne ich nicht. Alles ist üppig grün; dazu die Steilküste - so stelle ich mir Schottland vor. In dieser grünen Region fallen oft Niederschläge. Auch wir haben selten richtiges Fotowetter. Oft ist es bedeckt, meist diesig und auch manchen Schauer bekommen wir Ende August noch ab. Die Fahrt wird sehr oft unterbrochen um die wechselnden Aussichten zu geniessen. Die zerklüfteten Felsformationen haben es mir besonders angetan.

An vielen Aussichtspunkten findet man Parkplätze die Gelegenheit für ein Picknick bieten. Auch Möglichkeiten zur Einkehr findet man häufig an Stellen mit Aussicht. Zu dieser Etappe lesen Sie meinen Reisebericht Nr. 3

Eine Perle ist Santillana del Mar. Die mittelalterliche Stadt liegt nicht am Meer, wenngleich der Name das verspricht. Strassen und Plätze sind holprig gepflastert und die alten Häuser sorgfältig gepflegt. Der Ort ist Station für Pilger auf dem Jakobsweg. Touristen haben Santillana längst entdeckt der Charme des Ortes blieb dennoch erhalten.

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Ein Höhepunkt im Norden war ein Ausflug in die “Sierra del Pena Labra”. Gleich hinter Torrelavega beginnt eine abwechslungsreiche Berglandschaft. Auf gut ausgebauten, kurvenreichen Strassen geht es stetig bergauf. Leider hatten wir keine Zeit die empfohlenen Naturparks zu besuchen.

In Reinosa beginnt eine herrliche Panoramastrasse zum “Pic des tres Mares”. Auf der Strecke nach oben versperrten uns mehrfach Kühe mit grossen Glocken die Fahrbahn. Mit jeder Kehre wechselte auch die Aussicht. Fast wäre ich mit vollen Filmen am Gipfel angekommen...

Zu diesem Tagesausflug empfehle ich den Bericht Nr. 5 auf der Seite “Reisebericht”